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Abattre le capitalisme, construire la solidarité!

Solidarité depuis la conférence élargie du Secours Rouge International ces 25 et 26 mars à Zurich! Abattre le capitalisme, construire la solidarité !

La photo comprend les groupes participants à la construction d’un Secours Rouge International, ainsi que des invités politiques et des participants à la campagne de soutien aux internationalistes au Rojava.

Avec comme participants: la section belge Secours Rouge, le Collettivo Contro la Repressione pour la construction d’un SRI, les Proletari Torinesi Per Il Soccorso Rosso Internazionale Pt-Sri, le Rote Hilfe Schweiz, Tutsakların Sesi Platformu, Arbeitskreis Solidarität, le Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen, Riscossa Proletaria per il Comunismo, le Réseau d’Agitation Genève.

Comme invités dans le cadre de la campagne de soutien aux internationalistes au Rojava: Revolutionäre Jugend Zürich – RJZ, OCML VP, YDG – İsviçre/Schweiz/Suisse, RJG Bern, le Revolutionärer Aufbau Schweiz (ses sections présentes sur Facebook Revolutionärer Aufbau Winterthur, Revolutionärer Aufbau Basel).

Solidarité avec Nekane, les prisonniers d’ATIK, Georges Abdallah, les internationalistes au Rojava, et tous les prisonniers politiques !
Freiheit für Nekane, Free Georges Abdallah, Soutien au Bataillon International de Libération au Rojava

Die Rote Hilfe International grüßt alle kämpfenden politischen Gefangenen!

In Zürich fanden sich die Mitglieder der Roten Hilfe International zur jährlich stattfindenden Arbeitskonferenz ein. Es beteiligten sich Gruppen aus Belgien, Deutschland, Italien, der Türkei / Kurdistan sowie der Schweiz.

Im Zentrum stand die Debatte darüber, was unser Beitrag als revolutionäre Kräfte dafür sein kann, die Kluft zwischen der Barbarei der objektiven Situation und der Defensive der linken Kräfte zu schliessen. Während auf der anderen Seite eine verschärfte Krisen- und Kriegstendenz mit zunehmender reaktionärer Mobilisierung zu beobachten ist, steht auf unserer Seite die Suche nach Wegen an, um voranzuschreiten.

Ein zentraler Schauplatz dieser Auseinandersetzung ist seit Jahren der revolutionäre Prozess in Rojava. Als Rote Hilfe International unterstützen wir diesen Prozess mit der gemeinsamen Kampagne „Revolutionäre Solidarität mit Rojava“. Ziel der Kampagne ist die Unterstützung der KämpferInnen des IFB sowie der YPG/J. Wir sammeln Geld, kaufen damit blutstillendes Verbandsmaterial und schicken es an die Front. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung für diejenigen, die ihr Leben für die Verteidigung der Revolution in Rojava riskieren, gerade auch für die dort kämpfenden InternationalistInnen.

In Europa ist die Auseinandersetzung zwischen Revolution und Konterrevolution von einer anderen objektiven wie subjektiven Situation geprägt. Hier gibt es eine europaweite Tendenz der Repression gegen die Kämpfe der Massen. Wir sehen das in Frankreich, wo mit Bezug auf Notstandgesetze Demonstrationen verboten werden, Militante unter Hausarrest stehen oder aber ganze Départements nicht mehr betreten werden dürfen. Ähnlich ist es in Italien, wo vordergründig niederschwellige Formen der Repression wie Meldeauflagen massenhaft angewendet werden. Es gilt, auch diese Konfrontationen mit der Klassenjustiz politisch aufzugreifen, immer wieder gegenüber dem bürgerlichen Staat eine klare Bruchlinie zu ziehen und eine Verbindung zwischen den Kämpfen der Massen und den Kämpfen der revolutionären Kräften herzustellen.

Schlagen wir die Angriffe zurück und drehen wir den Spiess um, so dass wir aus der Defensive in die Offensive kommen! Verteidigen wir die revolutionären Gefangenen und deren politische Projekte. Machen wir unsere internationale Solidarität zu einer Waffe!

Wir grüßen euch mit unserer revolutionären und internationalistischer Wärme.

Kapitalismus zerschlagen!

Internationale Klassensolidarität aufbauen!

Rote Hilfe International

Zürich, 13.11.2016

rhi-sri.org

Zwischenkonferenz 2016: Grussbotschaft der RHI

Die Rote Hilfe International grüsst alle kämpfenden politischen Gefangenen!

In Zürich fanden sich die Mitglieder der Roten Hilfe International zur jährlich stattfindenden Zwischenkonferenz ein. Es beteiligten sich die Gruppen aus Belgien, Deutschland, Italien, der Türkei / Kurdistan sowie der Schweiz. Ausserdem besuchten internationale Gäste aus Italien, Griechenland und Rojava die diesjährige Konferenz. Sie vermittelten Eindrücke und Analysen ihrer jeweiligen lokalen Kämpfe, diskutierten gemeinsam mit den Gruppen der Roten Hilfe International über ihre politische Situation und Perspektiven und teilten ihre Erfahrungen mit. Wir sehen dies als konkreten Beitrag zur internationalen Vernetzung revolutionärer Projekte, auf dass gemeinsam Perspektiven verteidigt, entwickelt und vorangetrieben werden.

Nikos Maziotis, Mitglied des Revolutionären Kampf in Griechenland, grüsste mit einem Brief die Konferenz und schilderte darin den versuchten Ausbruchversuch am 24. Februar von ihm und anderen politischen Gefangenen. Dieser Versuch scheiterte nur aufgrund ungünstiger Zufälle. Die GenossInnen aus Griechenland schilderten die aktuelle politische Situation sowie diejenige der Gefangenen. Sie riefen dazu auf, beim anstehenden Prozess am 20. April, wo Gefangene verschiedenster politischer Tendenzen vor die Schranken der Justiz treten sollen, sich solidarisch zu verhalten.

Italienische GenossInnen berichteten über die Arbeitskämpfe in den Fabriken. Angesichts der Reformpakete der Regierung, des Verrats der Gewerkschaften und Parteien sowie der Repression gegen Kampfversuche der ArbeiterInnen, freute es uns zu hören, dass junge Militante sich vermehrt der revolutionären italienischen Geschichte annehmen. Hier stellt sich die Frage, wie dieser rote Faden wieder aufgenommen werden kann, in der Tradition der Verbindung der Kämpfe in den Fabriken mit den Kämpfen der Bewegung.

Mit dem Besuch eines Militanten aus Rojava wurde der Bedeutung des Kampfes und des politischen Projekts in Rojava für die revolutionäre Bewegung weltweit Rechnung getragen. Die Situation in Rojava macht deutlich, dass die Revolution auch heute möglich und konkret ist. Strukturen wie das Internationale Freiheitsbattaillon unterstreichen die Bedeutung der internationalen Solidarität in dieser Auseinandersetzung. Es gilt Antworten zu finden wie wir die Perspektiven dort mit dem Kampf hier verbinden können.

Ausführlich wurde auch über die sich zuspitzende Situation in der Türkei / Kurdistan diskutiert, wobei es auch um die Kollaboration mit der Europäischen Union ging. Die tiefe Krise des kapitalistischen Systems und die dadurch verstärkten Widersprüche zeigen sich in den Kämpfen der revolutionären türkischen / kurdischen Bewegung. Sie stellt sich den Angriffen entschlossen entgegen, versucht den Spiess umzudrehen und in der Kriegssituation eine revolutionäre Dynamik zu entwickeln.

Verteidigen wir die revolutionären Gefangenen und deren politische Projekte, machen wir unsere internationale Solidarität zu einer Waffe! Schlagen wir die Angriffe zurück und drehen wir den Spiess um, so dass wir aus der Defensive in die Offensive kommen!

Wir grüßen euch mit unserer revolutionären und internationalistischer Wärme.

Kapitalismus zerschlagen! Internationale Klassensolidarität aufbauen!
Rote Hilfe International

27. März 2016

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Message of solidarity of the Red Help International

The Red Help International greets all fighting political prisoners!

The members of the Red Help International met in Zurich for the annual interim conference. Groups from Belgium, Turkey / Kurdistan, Germany, Italy and Switzerland participated. Additionally, guests from Italy, Greece and Rojava visited this year’s conference. They conveyed impressions and analyses from their local struggles, discussed their political situations and perspectives with the members of the Red Help International  and let us learn from their experiences. We see this as a practical contribution to the connection of revolutionary projects internationally so that perspectives can be defended, developed, and advanced together.

Nikos Maziotis, member of Revolutionary Struggle in Greece, greeted the conference with a letter in which he talked of the failed escape on February 24th of him and other political prisoners. The attempt only failed because of unfortunate circumstances. Comrades from Greece talked of the current political situation and of that of the prisoners. They called for actions of solidarity when a trial against prisoners of different political tendencies begins on April 20th.

Italian comrades spoke of workers struggles in factories. Faced with reform packages of the government, betrayal of unions and parties, and repression against attempts of struggle of the workers, we were glad to learn that young militants are increasingly interested in the revolutionary history of Italy. The question remains how this history can be continued whilst upholding the tradition of connecting struggles in factories with those of the movements.

By inviting a militant from Rojava, we acknowledged the importance of the struggle and political project of Rojava for the global revolutionary movement. As the situation in Rojava shows, a revolution is possible today. Structures such as the International Freedom Brigade underline the importance of international solidarity in this conflict. We must find answers as to how we can connect our struggle here with the perspectives there.

We also discussed the escalating situation in Turkey / Kurdistan, where the collaboration of the European Union was also a topic. The deep crisis of the capitalist system and increased contradictions are reflected in the struggle of the revolutionary Turkish / Kurdish movement. This movements stands against all attacks, tries to turn the tables on the enemy, and aims to develop a revolutionary dynamic in the current situation of war.

Let us defend the revolutionary prisoners and their political projects, let us make international solidarity into a weapon! We shall fend off attacks and find our way from a defense to an offense!

We salute you with revolutionary and internationalist warmth.

Smash capitalism! Construct international class solidarity!
Red Help International
27. March 2016

Grussbotschaft der RHI-Arbeitskonferenz 2015

Grussbotschaft an die militanten revolutionären Gefangenen – Zürich 12/14 November 2015

In diesen Tagen fand in Zürich die regelmässig stattfindende Arbeitskonferenz der Roten Hilfe International statt. Wir können aus der Arbeit der letzten sechs Monate eine positive Bilanz ziehen. Zu betonen ist das Niveau von Homogenität und Koheränz in der Zusammenarbeit verschiedener Organisationen, mit jeweils eigenen nationalen Schwerpunkten. In der politischen Einheit und organisatorischen Methode wurde ein verbindendes und zufriedenstellendes Gleichgewicht erarbeitet.

Dies ist nicht zu unterschätzen, das es sehr schwierig und über Krisen zu erreichen war. Möglich wurde diese durch die Akzeptanz der Widersprüche und eine Methode zur Überwindung derselben, nämlich in einer Praxis ständiger Überprüfung in den jeweiligen Mobilisierungen.

Hinzu kommt die aktuelle Situation der wachsenden imperialistischen Krise, welche die sozialen und internationalen Widersprüche verschärft. Deshalb wächst seit einigen Jahren die Bedeutung der Kampagnen der RHI. Diese führen verschiedene Interessen zusammen. So war es auch bei der Befreiungskampagne für Georges Abdallah, die im Zusammenhang mit dem andauernden Krieg im Nahen Osten und der antiimperialistischen Frage steht. Diese Kampagne wurde weltweit von vielen politischen und gesellschaftlichen Organisationen unterstützt und hat eine sehr grosse Tragweite erreicht. Sie wurde mit anderen Kampagnen zur Unterstützung palästinensischer, marokkanischer, iranischer Gefangener verknüpft und natürlich auch mit dem aktuellen Auge des Sturms in Türkei-Kurdistan.

Rojava hat sich die Namen „Hoffung“ und „Weg für den Befreiungskampf der Völker“ verdient. Die RHI hat viel Arbeit und Solidarität in dessen Richtung geleistet. In dieser Arbeit und dem Projekt Rojava fanden wir eine ausserordentliche Energie- und Erfahrungsquelle, wie sie auch viele Militante erleben, die neue Seiten in der Geschichte des proletarischen Internationalismus schreiben. Entsprechend erleben wir auch in dieser Konferenz einen qualitativen Sprung in der konstruktiven Zusammenarbeit mit den türkischen Militanten.

Weitere Kampagnen zeigen ihre Wichtigkeit durch ihren neuen Aufschwung. Der Kampf für die Langzeitgefangenen, unter anderem bei den spanischen GenossInnen, Marco Camenisch in der Schweiz oder Mumia Abu Jamal und andere AfroamerikanerInnen in den USA eröffnet ein breites proletarisches revolutionäres Feld. Die neuen Gefangenen in Griechenland und dem Ukraine-Donbass leisten durch ihren Kampf wichtige Beiträge für die Sache und im Versuch, vorwärts zu kommen. Sie tun dies durch eine Verinnerlichung des aktuellen sozialen Aufruhrs und der politisch organisatorischen Erfahrungen.

Überall und für alle. Somit bestätigt sich die Wichtigkeit der Mobilisierungen gegen die Haftbedingungen, besonders die brutalsten wie die verschiedensten Formen der Isolationshaft und Verelendung. Die Anwendung des Art. 41-bis in Italien wurde hier als eins der abartigsten Beispiele genommen. Aber auch als Beispiel einer eskalativen Antwort der Bourgeoisie auf eine Verstärkung des revolutionären Kampfes. Deshalb lanciert die RHI nochmals die Kampagne gegen den Art. 41-bis und berücksichtigt neue Möglichkeiten, diesen Kampf in Europa zu verbreiten. Dieser Kampf ist ein Symbol gegen Sonderhaft, die sich auf die Isolation und andere Folterformen stützt.

Es steigt die Bedeutung einer Antwort auf die Repression gegen die Klassenkämpfe. Diese Repression offenbart sich mit Massenverhaftungen und Sanktionen bis hin zur Anwendung von Antiterrorgesetzen. Diese Erfahrung teilen viele Länder und sie trägt schliesslich dazu bei, das Bewusstsein innerhalb der kämpfenden Sektoren und Bewegungen zu erhöhen. Bekannte Beispiele sind die italienische No-TAV-Bewegung, die radikalen Arbeitskämpfe in Belgien, Türkei, Spanien / Euskadi und natürlich auch in Griechenland. Das sind wichtige Erfahrungen, die teuer zu bezahlen sind, für das Wachstum politischen Bewusstseins und eine Neudefinierung der Dialektik zwischen den Massen und den revolutionär organisierten Kräfte. Eine Situation voller Spannungen und Verschärfungen der Konflikte, mit vielen Schwierigkeiten und Hürden, die es zu überwinden gilt. Die RHI kann, wie alle anderen Wirklichkeiten, die eine revolutionäre Perspektive entwickeln, wichtige Impulse für die Dynamik der Klasse geben. Es ist wichtig, sich dabei den Hürden und Schwierigkeiten zu stellen, denn nur so kommt man voran.

DER WIDERSTAND UND DIE IDENTITÄT DER REVOLUTIONÄREN GEFANGENEN SIND KRAFT FÜR DIE BEWEGUNG DER KLASSE

DIE KLASSENKÄMPFE UND IHRE REVOLUTIONÄRE TENDENZ SIND DIE WAHRE SOLIDARITÄT FÜR DIE GEFANGENEN

SOLIDARITÄT AUFBAUEN – IN RICHTUNG REVOLUTION SCHREITEN

ARBEITSKONFERENZ DER RHI

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Message of solidarity to the militant revolutionary prisoners – Zürich 12/14 November 2015
The regular work conference of the International Red Help took place in the past days in Zürich. Our findings are positive if we take stock of our work in the past six months. We must emphasize the degree of homogeneity and coherence in the collaboration of different organizations with distinct national emphases. A balance that is uniting and satisfying has been achieved in our political unity and the organizational methods.
This should not be underestimated as the path to this achievement was very difficult and various crises had to be surpassed. This was managed by accepting contradictions and finding a method to overcome them by continuously verifying them in our actions during the various mobilizations.
An additional factor is the increasing imperialist crisis which aggravates the social and international contradictions even more. For this reason, the importance of the campaigns of the IRH has increased. The campaigns connect different interests. This was the case in the campaign of liberation for Georges Ibrahim Abdallah, this campaign is linked to the continuing war in the Middle East and the anti-imperialist question. The campaign has been supported globally by many political and social organizations and was therefore able to achieve a broad range. This campaign was connected to others for the support of Palestinian, Moroccan and Iranian prisoners and evidently also to the current focal point in Turkey / Kurdistan.
Rojava has earned its place to be called “Hope” and “Path for the Struggle of Liberation of the People”. The IRH has been very active concerning this topic. In this work and the project Rojava we found a vast source of energy and experiences. Many militants have experienced this when they were writing new pages in the history of proletarian internationalism there. Subsequently, we can note a qualitative leap forward in the presence of Turkish militants in our work.
Other campaigns demonstrate their importance via their renewed upturn. The struggle for long-term prisoners such as the Spanish comrade, Marco Camenisch in Switzerland, or Mumia Abu Jamal and other Afro-Americans in the United States opens up a large field of proletarian and revolutionary struggle. The newer prisoners in Greece and the Ukraine / Donbass contribute to the cause and the attempts to move forwards with their very own experiences. They do this by being a part of the current social uprisings and the political-organizational experiences around them.
Everywhere and for all. The importance of mobilizing against conditions of imprisonment is confirmed, especially in the most brutal forms such as isolation and impoverishment. The use of the article 41-bis in Italy is one of the most abhorrent examples. But it is also an example for an escalating response by the bourgeoisie against the power of revolutionary struggles. That is way the IRH will relaunch the campaign against 41-bis and will find new ways to disseminate across Europe. This struggle is a symbol against special conditions of imprisonment which are based on isolation and other forms of torture.
The importance for a response to increased repression against class struggles has risen. This repression is displayed in mass arrests and sanctions leading up to the use of anti-terror laws. Many countries have such experiences and can contribute in increasing awareness of this topic in the fighting sectors and movements. Known examples are the Italian No-TAV-movement, the radical labor struggles in Belgium, Turkey, Spain / Basque region and of course in Greece. These are valuable experiences for the development of political consciousness and a new definition of the dialectics between the masses and the organized revolutionary forces which carry a dear price. A situation full of tensions and increasing conflict with many difficulties and barriers that must be overcome. As all others, the IRH can develop a revolutionary perspective and give important impulses to the dynamics of the class. Difficulties and barriers must be confronted, this is the only way to overcome them.
THE RESISTANCE AND IDENTITY OF THE REVOLUTIONARY PRISONERS STRENGTHEN THE CLASS MOVEMENT
CLASS STRUGGLES AND THEIR REVOLUTIONARY TENDENCIES ARE TRUE SOLIDARITY WITH THE PRISONERS
CONSTRUCT SOLIDARITY – STEP BY STEP TOWARDS REVOLUTION

WORK CONFERENCE OF THE IRH

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SALUTO AI MILITANTI RIVOLUZIONARI PRIGIONIERI – ZURICH 12/14 NOVEMBRE 2015

La periodica riunione plenaria delle strutture di Soccorso Rosso Internazionale si é tenuta in questi giorni a Zurich. Momento di bilancio e sintesi del lavoro svolto nell’ultimo semestre, é stato decisamente positivo. Si puo’ sottolineare, in particolare, il livello di omogeneità e coerenza nella cooperazione fra strutture che, agendo in contesti nazionali differenti , sono giunte a trovare una linea di equilibrio soddisfacente. In sintesi politica ed in metodo organizzativo.

Acquisizione non da poco, quando si consideri la fatica per arrivarci, passando per diverse crisi. E questo anche grazie all’assunzione delle contraddizioni e ad un metodo per il loro affrontamento, basato principalmente su una prassi di continua verifica, nel vivo delle mobilitazioni.

Ed in un contesto generale, di precipitazione della crisi imperialistica, che acuisce tutte le contraddizioni sociali ed internazionali. Per cui le stesse campagne condotte dal SRI, qualche volta da alcuni anni, acquisiscono ancora piu’ valenza e significato. Situandosi alla convergenza di diversi elementi di portata generale.

E’ il caso per la campagna di liberazione per Georges Abdallah, in evidente rapporto con lo stato di guerra vigente in Medio Oriente e con la questione antimperialista. Campagna che, fatta propria ormai da tantissimi organismi, politici ed associativi, nel mondo, ha acquisito grande dimensione. In connessione peraltro con le altre, ricorrenti, in sostegno dei  prigionieri palestinesi, o del Marocco, dell’Iran, fino ovviamente all’attuale epicentro delle tempeste mediorientali: Kurdistan e Turchia.

Rojava é diventata, legittimamente, nome di speranza e riscatto per le aspirazioni rivoluzionarie dei popoli. SRI ha sviluppato molta attività e solidarietà in sua direzione. Trovandovi, come i /le tanti militanti che stanno scrivendo nuove pagine dell’Internazionalismo Proletario , una eccezionale fonte di energie e di confronto. Non a caso anche in questa Conferenza registriamo un salto di qualità nella partecipazione costruttiva da parte dei militanti di Turchia.

Altre campagne si confermano nella loro vitalità : quella contro le lunghe carcerazioni, fra cui alcune – quelle dei compagni spagnoli, di Marco Camenisch in Svizzera, quella di Mumia Abu Jamal e di altri afroamericani negli USA – sono di ampia portata per il campo proletario rivoluzionario.

Mentre prigionieri piu’ recenti, quelli in Grecia e quelli in Ucraina-­Donbass, per la loro forte internità al generale sommovimento sociale in corso e per l’interesse delle loro esperienze politico­organizzative, costituiscono un sicuro apporto alla causa ed alle ricerche per avanzare.

Ovunque e per tutti.

Cosi si conferma l’importanza della mobilitazione contro le condizioni carcerarie, segnatamente quelle piu’ violente come le varie forme di isolamento e deprivazione. Il regime ad art. 41Bis, in Italia, é stato assunto come esempio fra i piu’ aberranti ; ma anche come dimostrazione, nel suo riscontro in negativo da parte borghese, della potenzialità della lotta rivoluzionaria. Percio’ SRI ne ha rilanciato fortemente la campagna per la sua abolizione. Trovando, o coinvolgendo, altri organismi disponibili a farne agitazione a scala europea. E come simbolo della lotta contro i regimi speciali, basati sull’isolamento ed altre forme di tortura.

Ancora molta importanza sta prendendo la risposta alla repressione contro le lotte di classe, con la massificazione di arresti ed altre sanzioni. Fino all’utilizzo delle leggi antiterrorismo. Esperienza fatta ormai in molti paesi ma che, infine, permette pure l’elevamento della coscienza entro i movimenti e settori in lotta. E’ il ben noto caso del no­tav italiano, oppure delle recenti manifestazioni operaie radicali in Belgio, in Turchia, in Spagna ed Euskadi e, ovviamente, in Grecia. Sono grandi occasioni, seppur pagate a caro prezzo, per la crescita della coscienza politica e per il rideterminarsi di una dialettica fra le istanze di massa e quelle organizzate rivoluzionarie .

Insomma, una situazione di tensioni e crescita dei conflitti, in cui tra tante difficoltà elimiti da superare, SRI come ogni altro organismo volto allo sviluppo della prospettiva rivoluzionaria possono dare degli impulsi alle dinamiche di classe. Situandosi proprio sul filo di queste difficoltà e limiti da superare, perché solo cosi si puo’ avanzare.

LA RESISTENZA E L’ IDENTITA’ DEI RIVOLUZIONARI PRIGIONIERI SONO FORZA PER IL MOVIMENTO DI CLASSE

LE LOTTE DELLA CLASSE E LA SUA TENDENZA RIVOLUZIONARIA SONO LA VERA SOLIDARIETA’ VERSO I PRIGIONIERI

COSTRUIRE SOLIDARIETA’ – AVANZARE VERSO LA RIVOLUZIONE

CONFERENZA DI LAVORO DEL S.R.I.

Grussbotschaft der Zwischenkonferenz 2015 der Roten Hilfe International

Wir schicken euch – den politischen Gefangenen – kämpferische, solidarische Grüße in die Knäste!

Jahr für Jahr zeigt sich die Klassenjustiz in verschiedenen Facetten, um den aufkommenden Widerstand zu unterbinden. Für den Widerstand eröffnen sich durch die systemische Krise des Kapitalismus zwar neue Möglichkeiten, die jedoch durch die Repression unterbunden werden sollen.

Die Repression kennt dabei viele Gesichter:

– Sei es durch die langjährige Wegsperrung von Militanten wie Marco Camenisch oder Georges Abdallah, die aufgrund ihrer ungebrochenen politischen Identität auch nach jahrzehntelanger Haft nicht freigelassen werden und damit zur Geisel des Staates werden,

– sei es durch die zunehmende Kriminalisierung von Kämpfen auf der Straße

– sei es durch die Einführung von Isolationsknästen gegen politische und rebellische Gefangene in Griechenland

Die Repression darf dabei jedoch nicht losgelöst betrachtet werden von den Verhältnissen, in denen wir leben: Prekarisierung, Arbeitslosigkeit und Krieg und dadurch Hunger, Elend und Tod sind die kapitalistische Realität gegen die sich weltweit Widerstand formiert, der auch vor den Knastmauern nicht Halt macht. Zum Beispiel führten rebellische, anarchistische und kommunistische Gefangenen einen Hungerstreik in Griechenland durch, mit dem sie u.a. gegen die Einführung der Isolationsknäste kämpften. Ein Kampf, mit dem sie durchaus auch Erfolg hatten! Auch wenn die Bilanz zur Zeit nicht abschließend gezogen werden kann, ist der Kampf eine Erfahrung in der Entwicklung des revolutionären Prozesses.

Ein integraler Bestandteil des Widerstands und um der Repression zu begegnen ist der Aufbau und die Etablierung internationaler Solidarität, die wir in dem Projekt des Aufbaus der Roten Hilfe International sehen. Seit über 15 Jahren gründet der Prozess des Aufbaus der Roten Hilfe International auf der Idee, dass die Solidarität mit den revolutionären Gefangenen ein Bereich sein muss, in dem die Meinungsverschiedenheiten soweit möglich verschwinden sollten. Es geht nicht darum die politischen Unterschiede zu verneinen, es geht darum zu verstehen, dass es Bereiche gibt, wo sie mehr oder weniger präsent sein sollen. So wie die revolutionäre Bewegung die politischen, ideologischen und strategischen Debatten braucht, braucht sie auch Einheit in grundsätzlichen Fragen wie dem Widerstand gegen die Repression und die Solidarität mit den Gefangenen.

Die Barbarei des Kapitals und ihre verheerenden Kriege in den Peripherien des Systems, und das Elend, das sie verursachen wird, kann nur zu größerer Mobilisierung und Kampfbereitschaft der Volksmassen führen und überall auf dem Planeten Proteste und Revolten hervorrufen.“
Georges Ibrahim Abdallah

Gerade in Zeiten, in denen sich die Barbarei des Kapitals konkret in Krieg und reaktionären Regimes und Bewegungen niederschlägt (wie beispielsweise in der Ukraine oder in Syrien/dem Irak) ist die Verteidigung der revolutionären Projekte, für die die Gefangene weggesperrt wurden und die Perspektiven, die sie vertreten, bedeutsamer und notwendiger denn je.

In diesem Sinne schließen wir mit diesem Zitat und schicken euch unsere kämpferischen Grüße.

Venceremos

Zwischenkonferenz 2015 der Roten Hilfe International

Belgien, Schweiz, Deutschland, Italien

Grußbotschaft der Arbeitskonferenz 2014 der Roten Hilfe International

Kobane-RHI

Wir schicken euch – den politischen Gefangenen – kämpferische, solidarische Grüße in die Knäste!

Die objektive Situation, die sich zuspitzenden Widersprüche in der kapitalistischen Krisenspirale eröffnen dem Widerstand neue Möglichkeiten, die durch zunehmende Repression unterbunden werden sollen.

„Prekarisierung, Arbeitslosigkeit und Krieg sind im Alltag banale Realität und nichts was die Anhänger des globalisierten Systems in seinem fortgeschrittenen Stadium noch verstecken. Die imperialistische Bourgeoisie verstärkt immer weiter ihr Repressionsarsenal. […]

Sie lassen schamlos ganze Bevölkerungen […], verhungern, sie erklären Kriege und Embargos gegen dieses oder jenes Land […].“

Georges Ibrahim Abdallah 

Die einzige und richtige Antwort auf diese Repression muss die Weiterentwicklung des revolutionären Prozesses sein. Ein integraler Bestandteil dieses Prozesses ist der Aufbau und die Etablierung internationaler Solidarität, die wir in dem Projekt des Aufbaus der Roten Hilfe International sehen.

Auch in diesem Jahr hat die Entwicklung der internationalen Solidarität in Form unserer Organisierung weiter Kontur angenommen. Seit über 14 Jahren gründet der Prozess des Aufbaus der Roten Hilfe International auf der Idee, dass die Solidarität mit den revolutionären Gefangenen ein Bereich sein muss, in dem die Meinungsverschiedenheiten soweit möglich verschwinden sollten. Es geht nicht darum die politischen Unterschiede zu verneinen, es geht darum zu verstehen, dass es Bereiche gibt, wo sie mehr oder weniger präsent sein sollen. So wie die revolutionäre Bewegung die politischen, ideologischen und strategischen Debatten braucht, braucht sie auch Einheit in grundsätzlichen Fragen wie dem Widerstand gegen die Repression und die Solidarität mit den Gefangenen.

Auch aktuell finden auf verschiedenen Ebenen Angriffe auf antagonistische Strukturen statt gegen die wir und andere Widerstand organisieren. Einige Beispiele:

– in Indien gibt es in über 200 Knästen mehr als 10.000 politische Gefangenen. Wir haben deshalb am 15. August (am Nationalfeiertag in Indien) zu einem internationalen Aktionstag aufgerufen, um die Situation der Gefangenen zu problematisieren und ihre Freiheit zu erkämpfen. Anlässlich des Aktionstages fanden international verschiedene Solidaritätsaaktivitäten statt.

– Am 24. Oktober begann für Georges Ibrahim Abdallah das 31. Jahr seiner Inhaftierung. Georges ist ein 63jähriger libanesischer militanter Kommunist, der 1984 in Lyon verhaftet und zu lebenslanger Haft wegen Aktionen der „Fraktion Bewaffneter Libanesischer Revolutionäre“ (FARL) verurteilt wurde, für die er die politische Verantwortung übernommen hatte. Dazu gab es eine internationale Aktionswoche vom 17. bis 25. Oktober, in denen weltweit zahlreiche verschiedene Aktivitäten stattgefunden haben, an denen wir uns auch als RHI beteiligt haben.

– In Griechenland wurde im Juni ein Gesetz zur Einführung von Isolationstrakten für politische und widerständische Gefangene – ganz nach dem Vorbild von Stammheim und den F-Typ Gefängnissen in der Türkei – verabschiedet. Dagegen traten 4500 Gefangene in Griechenland in den Hungerstreik. Parallel fanden in Italien, Schweiz, Deutschland und Belgien eine Veranstaltungsrundreise zu der Situation in Griechenland.

Auf Grund einer Initiative von uns traten 8 Gefangene aus der Schweiz und aus Deutschland in einen Solidaritätshungerstreik. Diese Inhaftierte kamen aus unterschiedlichen politischen Spektren. Wir konnten das solidarische Band von drinnen nach draußen, aber auch unter den Gefangenen weltweit enger knüpfen. Jetzt steht die Verlegung der politischen Gefangenen in den Hochsicherheitsknast in Domokos an, der erste Gefangene soll Nikos Maziotis (Revolutionärer Kampf) sein. Wir sind bereit, darauf zu reagieren.

Die Notwendigkeit eines internationalen Austauschs und der Koordinierung, die letztlich auch in die gemeinsame Organisierung der internationalen Solidarität münden muss, steht auf der Tagesordnung. So droht den rückkehrenden KämpferInnen aus Kobane aufgrund ihrer Praxis Repression. Wir sind bereit, auch darauf zu reagieren.

„Die Barbarei des Kapitals und ihre verheerenden Kriege in den Peripherien des Systems, und das Elend, das sie verursachen wird, kann nur zu größerer Mobilisierung und Kampfbereitschaft der Volksmassen führen und überall auf dem Planeten Proteste und Revolten hervorrufen.“

Georges Ibrahim Abdallah

Venceremos

Arbeitskonferenz 2014 der Roten Hilfe International

Belgien, Schweiz, Deutschland, Italien, Türkei-Kurdistan

www.rhi-sri.org